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Achtsamkeit

 

Achtsamkeit, aus dem Englischen „mindfulness“, ist eine besondere Form der Aufmerksamkeit. Durch Achtsamkeit sollen äußere Erfahrungen vorurteilsfrei registriert und zugelassen werden. Das spezielle Achtsamkeitstraining hilft den Stress des Alltages zu bewältigen, den Schmerz anzunehmen und ihn möglichst gleichgültig von außen zu betrachten. Ähnlich soll nicht nur mit Stress oder Schmerzen, sondern auch mit negativen Emotionen, wie Angst, Trauer und Scham umgegangen werden.

Eine Möglichkeit Achtsamkeit zu praktizieren ist das MBSR-Training, welches auch „mindfulness based stress reduction“ oder Stressbewältigung durch Achtsamkeitstraining genannt wird. Dieses Training hat seine Wurzeln in der 2.500 Jahre alten buddhistischen Satipatthana-Sutra Lehre. Der amerikanische Molekularbiologe Jon Kabat-Zinn von University of Massachusetts hat daraus im Jahr 1979 ein achtwöchiges Trainingsprogramm entwickelt. Dieses soll die Achtsamkeitsmediation für das Leben im 21. Jahrhundert greifbar machen und setzt sich interdisziplinär zusammen. Yoga, die buddhistische Psychologie, die Meditation, sowie die allgemeine Körperwahrnehmung sind ein Teil des MBSR-Trainings.

Mit Hilfe dieser Einheiten soll ein starker und stabiler Geist, der auch in schwierigen Lebenssituationen Druck standhält, entwickelt werden. Durch die Anwendung des Achtsamkeitstrainings ist es möglich selbstbewusster und selbstbestimmter zu handeln, außerdem erlangt man mehr Souveränität und Lebensfreude zurück. Bei täglicher Ausübung soll es gegen Stress, Ängstlichkeit, Depressionssymptome, hohen Blutdruck oder erhöhtes Körpergewicht helfen. Im April 2015 veröffentlichte das Fachmagazin „Lancet“ eine Studie, die belegt das Achtsamkeitstraining ähnlich gut vor Rückfällen nach einer Depression schützt wie Medikamente. Um dieses Ziele zu erreichen muss Achtsamkeit lange trainiert werden, beispielsweise durch einen täglichen BodyScan. Durch den Scan soll sich nur auf den Körper und sein Wohlergehen fokussiert werden.

Abbildung 1: Eigene Darstellung in Anlehnung an: pubmed.gov

Trotz der ganzen vermeintlich positiven Rückschlüsse sollte man Vorsicht walten lassen. Es ist nicht wissenschaftlich bewiesen, dass ein Achtsamkeitstraining besser wirkt als andere Therapien. Wichtig zu beachten sind die äußeren Umstände, welche neben der Selbstoptimierung nicht außer Acht gelassen werden sollten.

Erste Erfahrungen im Bereich des Achtsamkeitstrainings kann man im Urlaub sammeln, nutze das Angebot unserer Gesundheits-Hotels. Durch die veränderte Umgebung während einer Gesundheitsreise, fällt es einem leichter sich auf Unbekanntes einzulassen und Neues auszuprobieren. Auch Yoga und Meditation sind Bestandteile des MBSR-Trainings und unterstützen auf dem Weg zu einer neuen entspannten Lebenseinstellung.

Finde hier das passende Angebot für eine erste Erfahrung im Bereich des Achtsamkeitstrainings.

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