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whatsnext? - Trends im BGM

von Anita Schiller (Kommentare: 0)

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist in aller Munde, doch in vielen Betrieben noch lange nicht selbstverständlich. Die neue Trendstudie #whatsnext – Gesund arbeiten in der digitalen Arbeitswelt gibt interessante Einblicke über den aktuellen Zustand des BGM und die zukünftigen Anforderungen in der unserer Arbeitswelt 4.0.

Wer dachte, BGM wäre längst in jedem Unternehmen zumindest rudimentär verwirklicht, der irrt sich: Von den Personalern und Führungskräften, die im Zuge der whatsnext-Studie befragt wurden, gab jeder elfte an, dass in ihrem Betrieb aktuell noch keine BGM-Maßnahmen umgesetzt werden. Ein Grund dafür ist der Personalmangel in einem Drittel der interviewten Betriebe. Insbesondere kleineren Firmen fehlt es an Budget und Ressourcen, um ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement aufzubauen.

Dabei ist gerade in unserer digitalisierten, beschleunigten Welt ein durchdachtes und umfassendes Gesundheitsmanagement wichtig. Ein gesundes Kantinenangebot und ergonomische Arbeitsplätze reichen hier nicht mehr aus. Die Befragten der whatsnext-Studie sind sich einig, dass vor allem mehr Engagement der Führungskräfte nötig ist, um die modernen Belastungen ausgleichen zu können. Unternehmen mit einer gesunden Philosophie sowie einer ausgeprägten Feedbackkultur und einem guten Konfliktmanagement werden mehr gefragt sein denn je.

Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse, die an der Durchführung der Studie beteiligt war, äußerte sich dazu folgendermaßen: "Die Digitalisierung, die Globalisierung der Märkte und der Anspruch der Kunden, rund um die Uhr alles erledigen zu können, haben unsere Arbeitswelt in den letzten Jahren deutlich verändert. Den Beschäftigten wird deutlich mehr Flexibilität abverlangt. Wenn aber fast 30 Prozent der Erwerbstätigen sagen, dass sie auch nach Feierabend und im Urlaub erreichbar sein müssen, dann läuft in der Betriebsorganisation etwas falsch."

Vor diesem Hintergrund werden vor allem ressourcenstärkende Maßnahmen in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen. Anstelle von krankheitsvermeidenden Programmen werden Themen wie Schlaf, Achtsamkeit oder lebenslanges Lernen in den Vordergrund rücken, um die mentalen Belastungen des modernen Berufsalltags zu vermindern. (Weitere Ergebnisse der Studie hier).

Die Gesundheitsreise schenkt diesen Themen bereits heute Aufmerksamkeit. Neben klassischen Programmen, wie Burn-Out-Prävention und Entspannungskursen, fließen auch moderne Methoden, wie Schlafanalysen und Achtsamkeitsübungen mit ein. Dabei eignet sich die Gesundheitsreise für kleine wie für große Unternehmen. Der Arbeitgeber übergibt seinen Mitarbeitern ganz einfach einen steuerfreien Gesundheitswertscheck, den dieser auf Gesundheitsreise.de einlöst.

Finden Sie hier die aktuellen Angebote zum Thema „Mentale Entspannung“.

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