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Hot Stone Massage – ein Erfahrungsbericht

von Anita Schiller (Kommentare: 0)

Im letzten Urlaub hatte ich leider etwas Rückenschmerzen und habe mir daher eine Hot Stone Massage gegönnt. Mein Fazit lautet: absolut empfehlenswert!

Doch der Reihe nach. Die Hot-Stone-Massage kommt ursprünglich aus dem asiatisch, pazifischen Raum und/oder aus der indianischen Heilkunst – hier sind sich die Quellen nicht ganz einig und ich möchte das nicht entscheiden. In Deutschland wird sie auch als Warmsteinmassage oder La-Stone-Massage bezeichnet. Zur Behandlung werden normalerweise glattgeschliffene, ovale, zuvor auf 50 bis 60 Grad erhitzte Basaltsteine in verschiedensten Größen verwendet, da das vulkanische Gestein die Wärme besonders gut speichert.

Meine Hot Stone Massage begann damit, dass ich zuerst am ganzen Körper langsam mit duftendem Öl eingerieben wurde. Danach wurden die Steine auf meinem Körper verteilt: jeweils eine Reihe auf beiden Seiten der Wirbelsäule, auf den Beinen, jeweils ein angenehm schwerer Stein in meine halbgeöffneten Hände und sogar kleine Steine zwischen den Zehen. Auch unter meinen Bauch wurden ein paar Steine geschoben. Dann wurde ich zugedeckt und man ließ mich ein paar Minuten ruhen. Die warmen, öligen Steine fühlten sich wirklich sehr angenehm an. Ich habe sofort gemerkt, wie meine verspannte Muskulatur lockerer wurde und durch die Wärme nochmal zusätzlich entspannte. Vor meiner ersten Hot Stone Massage dachte ich immer, dass die Behandlung damit im Wesentlichen vorbei sei und sich auf das Auflegen der Steine beschränke. Doch nun begann die Therapeutin mich mit den Steinen sanft und langsam zu massieren. Mal verwendete sie dafür den kompletten Stein, indem sie damit über meinen Körper strich, mal klopfte sie vorsichtig auf besonders verhärtete Stellen oder nutze nur die Kante um z.B. besser an mein Schulterblatt zu kommen. Anschließend drehte ich mich auf den Rücken und die ganze Prozedur wurde mit der Körpervorderseite durchgeführt. Zum Schluss hatte ich dann noch genügend Zeit um nachzuruhen.

Zum Ergebnis kann ich nur sagen, dass ich sehr zufrieden mit meiner ersten Hot-Stone-Massage bin. Zum einen wirken die warmen Steine wirklich sehr entspannend und regen den Blutkreislauf an, zum anderen ist so eine Massage mit Steinen wirklich besonders und noch mal ein anderes Erlebnis als eine klassische Massage. Und vor allem waren meine Rückenschmerzen danach weg! Dennoch ist sie natürlich keine Wunderwaffe gegen Rückenschmerzen. Das Beste ist und bleibt nachwievor eine ausreichende Bewegung und kräftige Muskulatur. Daher betrachte ich die Hot Stone Massage bei Rückenschmerzen zwar nicht als Alternative zu Bewegung, aber als angenehme Ergänzung. Leider ist das Vergnügen nicht ganz günstig, sondern noch teurer als normale Massagen. Aber es ist halt was Besonderes und daher vielleicht auch eine Geschenkidee für einen lieben Menschen, dem man etwas Gutes tun möchte.

Da es sich bei einer Hot-Stone-Massage um keine medizinische Massage, sondern um eine Wellnessmassage handelt, darf sie nicht nur von ausgebildeten Physiotherapeuten/innen oder Masseuren/innen durchgeführt werden, sondern nach Besuch einer entsprechenden Fortbildung auch von Kosmetikern/innen, Friseuren/innen etc. Ich persönlich bevorzuge einen Therapeuten/innen, der bestens mit der menschlichen Anatomie und den Funktionssystemen des Körpers vertraut ist. Aber das sei natürlich jedem selbst überlassen.

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