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Chronische Bronchitis

Was ist chronische Bronchitis und wen betrifft es?

Unter Bronchitis versteht man eine Entzündung der Bronchialschleimhaut, die Husten mit schleimigem Auswurf zur Folge hat. Es wird zwischen zwei Typen unterschieden: der akuten und der chronischen Bronchitis. Mit einer akuten Bronchitis gehen meist starker Husten und häufig Fieber einher. In der Regel ist sie nach zwei Wochen überstanden. Von einer chronischen Bronchitis hingegen spricht man laut Definition der Weltgesundheitsorganisation, wenn „Husten an der Mehrzahl der Tage während mindestens drei Monaten in zwei aufeinanderfolgenden Jahren“ auftritt.

Die chronische Bronchitis gehört zu den häufigsten Atemwegserkrankungen in westlichen Industrienationen, auch in Deutschland sind etwa 20 Prozent der Bevölkerung betroffen, darunter vor allem Männer mittleren Alters.

Wie kommt es zu der Erkrankung und wie erkenne ich sie rechtzeitig?

Ursache ist meist der Genuss von Tabak, aber auch Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung, feuchtes und kaltes Klima begünstigen eine Erkrankung. Das berufliche Umfeld kann ebenfalls ein Risiko für chronische Bronchitis darstellen, wenn man häufig Staub, Reizgasen oder extremer Hitze ausgesetzt ist.

Mittels Abhorchen des Brustkorbes, Blutabnahme und eines Lungenfunktionstests kann ein Arzt eine chronische Bronchitis diagnostizieren. Eine frühzeitige Erkennung ist sehr wichtig, da eine länger andauernde Bronchitis der Lunge schaden kann. Ohne Behandlung kann sich eine einfache chronische Bronchitis (Stadium 1) in eine obstruktive chronische Bronchitis (Stadium 2) entwickeln. Dies hat zur Folge, dass Betroffene neben den üblichen Symptomen Husten und Auswurf auch unter Atemnot  und Leistungseinschränkung leiden. Erreicht die Krankheit Stadium 3, verringern starke Atemnot und Herz-Kreislaufkomplikationen die Lebensqualität erheblich. Auch mit einer geringeren Lebenserwartung sowie Folgeerkrankungen wie dem obstruktiven Lungen-Emphysem ist  zu rechnen.

Was kann ich gegen chronische Bronchitis tun?

Gerade in den Anfangsstadien gibt es viele unterschiedliche Therapieformen zur Behandlung von chronischer Bronchitis. Neben einer Behandlung mit Medikamenten eignen sich, unabhängig vom Stadium der Erkrankung, Therapien wie Atemgymnastik, Physiotherapie, Klopfmassage, Bewegungstherapie oder Salzwasserinhalation. Besonders wichtig ist auch die Vermeidung von Schadstoffen wie Zigarettenrauch oder Abgase. Daher sollten Sie unbedingt mit dem Rauchen aufhören und auch passives Einatmen vermeiden.

Chronische Bronchitis und Urlaub – was muss ich beachten?

Trotz Krankheit oder gerade zur Therapie ist ein Urlaub für Betroffene wichtig, aber auch als Präventionsmaßnahme eignet sich eine Gesundheitsreise hervorragend. Überlegen Sie sich vor Buchung einer Reise inwieweit Sie körperlich belastbar sind und achten Sie bei der Auswahl einer Unterkunft auf eine entsprechende geeignete Umgebung sowie Nichtraucher-Zimmer. Aufgrund des geringen Schadstoffgehaltes eignet sich häufig ein Urlaub am Meer. Denken Sie daher an witterungsgerechte Kleidung und informieren Sie sich außerdem über die ärztliche Versorgung vor Ort.

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